top of page

Verkehrsrechtsschutzversicherung – sinnvoll oder überflüssig?

  • Autorenbild: Matthias Bopp
    Matthias Bopp
  • 13. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Richterhammer in Nahaufnahme, im Vordergrund der Text ‚Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Brauchen Sie eine Verkehrsrechtsschutzversicherung?Die Antwort hängt stark davon ab, wie häufig Sie fahren, welches Fahrzeug Sie nutzen und wie viel Risiko Sie im Streitfall selbst tragen möchten. Hier erfahren Sie, wann sich eine Verkehrsrechtsschutzversicherung wirklich lohnt – und wann Sie darauf verzichten können.


Was eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abdeckt


Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für:


  • Anwalt und Gericht bei Verkehrsstreitigkeiten (z. B. Bußgelder, Schadensersatz, Führerscheinentzug)

  • Gutachterkosten nach Unfällen

  • Zeugen- und Sachverständigenkosten

  • Prozesskosten, wenn Sie verklagt werden oder selbst klagen müssen


Wir unterstützen Sie direkt nach einem Unfall, indem wir die gegnerische Versicherung ermitteln und alle notwendigen Schritte für Sie einleiten. So sparen Sie Zeit, Nerven und vermeiden Fehler in der Abwicklung.



Die Versicherung gilt meist für:


  • Sie als Fahrer:in, unabhängig vom Fahrzeug

  • Ihr eigenes Auto (wenn Sie Halter:in sind)

  • häufig auch für Familienangehörige im gleichen Haushalt


Wann sie sinnvoll ist


Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung lohnt sich besonders, wenn:


  1. Sie viel Auto fahren – etwa als Pendler:in oder im Außendienst

  2. Sie ein teures oder geleastes Fahrzeug besitzen

  3. Sie beruflich auf Ihr Auto angewiesen sind

  4. Sie sich nicht selbst mit Versicherungen oder Behörden auseinandersetzen möchten

  5. Sie häufig im Ausland unterwegs sind


Wann sie weniger nötig ist


Sie können eventuell auf eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verzichten, wenn:


  • Sie selten oder gar nicht selbst fahren

  • Sie bereits eine umfassende Rechtsschutzversicherung haben, die den Verkehrsbereich abdeckt

  • Sie finanzielle Rücklagen besitzen, um Anwaltskosten selbst zu tragen

  • Sie ein älteres Fahrzeug fahren, bei dem sich rechtliche Auseinandersetzungen kaum lohnen


Kosten einer Verkehrsrechtsschutzversicherung


Je nach Anbieter und Leistungsumfang zahlen Sie etwa:


  • 70 – 200 € pro Jahr für Einzelpersonen

  • Familienverträge sind etwas teurer, aber pro Person meist günstiger


Tipp: Bestehende Versicherungen prüfen


Wenn Sie bereits eine Privat- oder Berufsrechtsschutzversicherung haben, lohnt sich ein Blick in den Vertrag:Oft ist der Verkehrsrechtsschutz schon enthalten oder kann günstig ergänzt werden.Ein Kombipaket (Privat + Beruf + Verkehr) ist meist preislich attraktiver als eine einzelne Verkehrsversicherung.


Fazit


Die Verkehrsrechtsschutzversicherung ist besonders sinnvoll für Vielfahrer:innen und alle, die beruflich oder privat auf ihr Auto angewiesen sind.Für Gelegenheitsfahrer:innen oder Personen mit bereits umfassendem Rechtsschutz lohnt sich die Zusatzversicherung dagegen meist nicht.

bottom of page